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ZIP-Kolloquium: Evaluierung des ESUG [§ 15 FAO]
RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH

Zielgruppe: 

  • Insolvenzverwalter;
  • Fachanwälte für Insolvenzrecht;
  • Rechtsanwälte;
  • Sanierungsberater;
  • Mitglieder von Gläubigerausschüssen;
  • Mitarbeiter von Banken.

Abschluss: 

§ 15 FAO

Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung über 6 Zeitstunden, die Sie Ihrer Rechtsanwaltskammer als Fortbildungsnachweis gemäß § 15 FAO vorlegen können. Über die Anerkennung entscheidet Ihre Rechtsanwaltskammer.

GOI

Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung nach GOI – Grundsätze ordnungsgemäßer Insolvenzverwaltung. Über die Anerkennung entscheidet der VID (Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V.).

Termine:

Beschreibung: 

Sanierungskultur im Jahr 2017 – Zwischenbilanz und Ausblick

  • Gläubigermitwirkung
  • Eigenverwaltung – der Bock als Gärtner?
  • Insolvenzplan
  • Thesen und Schlusswort

Inhalte: 

  • Das ESUG hat die Insolvenzszene seit 2012 kräftig durchgeschüttelt und sowohl die Verwalter- als auch die Richterschaft mehr oder weniger gespalten. Wie hältst Du es mit dem ESUG? – Das ist fast schon eine Glaubensfrage. Dabei wollte das ESUG doch nur die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Sanierung notleidender Unternehmen verbessern und eine Sanierungskultur schaffen, in der das Insolvenzverfahren als "Chance zur Sanierung" verstanden und genutzt wird. Das hört sich gut an. Indes ist das Gesetz teilweise sperrig, teilweise lückenhaft und an vielen Stellen nicht gut gelungen. Der BGH hat bislang kaum Gelegenheit gehabt, das ESUG gewinnbringend zu interpretieren. So ist ein Flickenteppich entstanden: Viele gerichtliche Entscheidungen lassen ein gewisses Misstrauen erkennen, überwiegend aber – so berichten jedenfalls viele Berater und Verwalter – funktioniert das ESUG "ganz gut". So oder so: Kaum jemand leugnet, dass es zahlreiche Ansätze für Verbesserungen gibt. Und: Angesichts des aktuellen Richtlinienentwurfs der EU-Kommission über einen präventiven Restrukturierungsrahmen könnte das ESUG in Teilen schon bald obsolet werden. Der Bundestag hat die Bundesregierung verpflichtet, die Erfahrungen nach fünf Jahren zu evaluieren. Das BMJV lässt derzeit in einem wissenschaftlichen Forschungsprojekt die Wirkungsweise des ESUG bis April 2018 untersuchen. Höchste Zeit für ein ZIP-Kolloquium am 1. Dezember 2017 in Köln!
  • 9.15 Uhr Begrüßung
  • 9.30 Uhr Block 1: Gläubigermitwirkung
  • Der (misslungene) § 13 Abs. 1 InsO
  • Das einstimmige Votum des vorläufigen Gläubigerausschusses in der Praxis, §§ 22a, 56a InsO
  • Verlässlichkeit, Forum-Shopping, Missbrauchstendenzen
  • Podium: Dr. Andreas Schmidt (Ltg.), Prof. Dr. Moritz Brinkmann, LL.M. (McGill), Dr. Lars Westpfahl, Tim Wierzbinski, Stefan Denkhaus. Analyse: Martin Horstkotte, Andreas Ziegenhagen
  • 11.15 Uhr Kaffeepause
  • 11.45 Uhr Block 2: Eigenverwaltung – der Bock als Gärtner?
  • Akzeptanz des Insolvenzverfahrens bei Eigenverwaltung – aus Schuldner- und aus Gläubigersicht
  • Gesetzgeberische Unzulänglichkeiten bei der (vorläufigen) Eigenverwaltung und Umgang der Praxis
  • Mehrwert und Kosten der Eigenverwaltung
  • Podium: Stefan Denkhaus (Ltg.), Prof. Dr. Moritz Brinkmann, LL.M. (McGill), Dr. Lars Westpfahl, Tim Wierzbinski, Martin Horstkotte. Analyse: Dr. Andreas Schmidt, Andreas Ziegenhagen
  • 13.30 Uhr Mittagspause
  • 14.30 Uhr Block 3: Insolvenzplan
  • Hürden beim Insolvenzplan: Formalien, Gruppenbildung, Vergleichsrechnung, § 231 InsO
  • Grenzen der Gestaltungsmöglichkeiten und Verbesserungsbedarf
  • Analyse der BGH-Rechtsprechung zum Insolvenzplan
  • Podium: Dr. Lars Westpfahl (Ltg.), Dr. Andreas Schmidt, Martin Horstkotte, Stefan Denkhaus, Andreas Ziegenhagen. Analyse: Prof. Dr. Moritz Brinkmann, LL.M. (McGill), Dr. Andreas Schmidt
  • 16.15 Uhr Kaffeepause
  • 16.45 Uhr Thesen und Schlusswort
  • Dr. Andreas Schmidt, Prof. Dr. Moritz Brinkmann, LL.M. (McGill)
  • ca. 17.15 Uhr Ende der Veranstaltung

RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH

Der RWS Verlag in Köln bietet juristische Seminare für die Praxis an. Das Angebot richtet sich an Juristen, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater sowie deren Mitarbeiter. Im Mittelpunkt stehen aktuelle wirtschaftsrechtliche Themen, Foren und Tagungen sowie die Diskussion neuester Rechtsprechung. Der RWS Verlag ist ein seit 1977 etablierter Fachverlag mit Schwerpunkt im Wirtschaftsrecht. Das Verlagsprogramm umfasst diverse Fachzeitschriften zum Insolvenzrecht, Bankrecht, Immobilienrecht und Wettbewerbsrecht sowie ein breites Spektrum wirtschaftsrechtlicher Publikationen in Form von Gesetzeskommentaren, Handbüchern, Skripten, Loseblattwerken und elektronischen Medien.

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