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(Vor)österlicher Small-Talk

Wir wissen es alle: Mit dem "Kleinen Gespräch" wollen wir eine gute Gesprächsatmosphäre schaffen. Und wir allen kennen die Do´s und die Dont´s beim Small-Talk. Zur Auffrischung hier ein kleiner Beitrag rund um Small-Talk, insbesondere dem (vor)österlichen Small-Talk.

Mit Small-Talk werden Tore und Türe für erfolgreiche Gespräche geöffnet. Im 19. Jahrhundert wurde Konversation in den Salons gepflegt, um sich über aktuelle Themen zu informieren. Schließlich gab es kein Handy, Internet oder Fernseher. Die Bedeutung des "Light Talk" liegt auf der Beziehungsebene, daher gilt das "kleine Gespräch" als "Eisbrecher". Die obligatorische Frage nach der Anreise, verbunden mit dem Wetter zu Beginn ist ein gutes "Warm up". Aber auch Themen zu Kultur, der Veranstaltung, auf der man sich gerade befindet, oder aber auch zu jahreszeitenbezogenen Bräuchen und Feierlichkeiten, insbesondere zur Osterzeit, können passend sein.
Die Frage, "Wissen Sie eigentlich" zu Beginn eines Gesprächs klingt erst einmal harmlos. Dennoch kann es sein, dass sich jemand blamiert fühlt, wenn die Frage mit "nein" beantwortet wird. Ein besserer Anfang, z.B. wenn Sie Ihr Wissen um Oster- oder Frühlingsbräuche einbringen möchten, könnte so anfangen: " Als ich heute den Kalender aufgeklappt habe, habe ich mich daran erinnert ,dass..." So kann das Gespräch durch den Gesprächspartner dahingehend weitergeführt werden, in dem dieser vielleicht bestätigt und durch Assoziationsketten ein weiteres Thema aufzeigt ("Sie sprechen gerade die "grünen Zweige" an, wissen Sie, dass ich letztes Jahr...")

Und hier nun für Ihren (vor)österlichen Small-Talk einige Informationen zum Gründonnerstag und dem Osterhasen, die Sie vielleicht in Ihr "Kleines Gespräch" - je nach Situation, in der Sie sich befinden - anbringen können:

Gründonnerstag:
Es herrschte die Meinung, dass Eier, die an diesem Tag gelegt wurden, besonders heilkräftig seien. Daher wurden sie früher sorgfältig eingesammelt, aufgehoben und als Ostereier verwendet. Auch auch Kräuter, die am Gründonnerstag gesammelt wurden, hätten eine heilende Wirkung, so die Meinung von früher. Mit Blumen und Kräutern wurden Kränze gebunden und noch Monate aufgehoben.

Der Osterhase:
Seit Mitte des 19. Jahrhunerts bringt der Osterhase die Eier :), weil er wohl eines der fruchtbarsten Tiere und somit ein Symbol für den Frühling sei, so die Menschen früher. Es wird vermutet, dass der Osterhase von Stadtmenschen erfunden wurde, weil es für die Menschen auf dem Land nicht vorstellbar war, dass ein Hase Eier legte.

Ich wünsche Ihnen allen wunderbare Osterfeiertage und viel Spaß beim "Small-Talk"

Herzlichst
Karin Schleines

Karin Schleines (info@schleines.de)




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