
Zielgruppe: Geschäftsführer, Führungskräfte mit Personalverantwortung, Personalleiter, Personalreferenten und erfahrene Personalsachbearbeiter.
Vorteile:
Das Seminar vermittelt Ihnen,
- wann eine arbeitsrechtlich relevante Schlechtleistung vorliegt,
- welche Fehler Sie bei Abmahnung und Kündigung wegen Schlechtleistung unbedingt vermeiden sollten,
- was Sie bei der Beteiligung des Betriebsrats beachten müssen und
- die neueste Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts zu Kündigung wegen Schlechtleistung.
Sie erhalten Musterformulierungen und Checklisten.
Schlecht-, Minder- und Nichtleistungen eines Arbeitnehmers führen zu einem vertragswidrigen Zustand. Bei anhaltenden Leistungs- und Verhaltensmängeln bleibt oft nur noch die Trennung vom Arbeitnehmer. Eine Vielzahl von verhaltensbedingten Kündigungen scheitern jedoch vor den Arbeitsgerichten. In diesem Seminar erfahren Sie, mit welchen rechtlich zulässigen Mitteln, insbesondere der Kündigung, Sie auf Schlechtleistung von Mitarbeitern reagieren können.
Leistungspflichten des Arbeitnehmers
Was ist eine Schlechtleistung?
Wann liegt ein arbeitsrechtlich relevantes Leistungsdefizit vor?
Abgrenzung zur Leistungsunfähigkeit (Krankheit).
Auf Pflichtverletzungen beruhende Schlechtleistungen.
Typisches Fehlverhalten und Leistungsmängel
z. B. Arbeitsverweigerung, Arbeitszeitmanipulation, Bummelei, Fehlerhaftigkeit, Unpünktlichkeit, Beleidigung, sexuelle Belästigung, Alkohol- und Drogenmissbrauch, privates Telefonieren und Surfen während der Arbeitszeit, Vorspielen von Arbeitsunfähigkeit, Geheimnisverrat, Nebentätigkeit.
Fehlerfreie Dokumentation der fehlerhaften Leistungen und Leistungsvergleich mit anderen Arbeitnehmern
Abmahnung als Kündigungsvoraussetzung
Wann ist der Ausspruch einer Abmahnung entbehrlich?
Inhalt und Form einer Abmahnung.
Verhaltensbedingte Kündigung
Kündigung richtig vorbereiten: Formerfordernisse, Fristen, Zugang.
Änderungskündigung als milderes Mittel
Prüfung von Versetzungs- bzw. Umsetzungsmöglichkeiten des Arbeitnehmers.
Verdachtskündigung
Abgrenzung zur Tatkündigung.
Worauf Sie bei einer Verdachtskündigung achten müssen.
Beteiligung des Betriebs-/Personalrats
Notwendiger Inhalt einer vorherigen Anhörung des Betriebsrats.
Formerfordernisse einer Anhörung, Fristen.
Kündigungsschutz besonderer Personengruppen
Präventionsverfahren bei schwerbehinderten Menschen.
Kündigungsschutzprozess
Darlegungs- und Beweislast beachten.
Aufhebungsvertrag als Alternative zur Kündigung
Weitere Infos www.haufe-akademie.de/76.50
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