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Wir allen kennen die Situation: Man hat eine Einladung erhalten, ohne Kleidungsvermerk, und man fragt sich, was man denn nun anziehen soll - jetzt nicht im Sinne von „das rote oder blaue Outfit“, sondern im Sinne von Kleidungsstil, ob leger oder eher festlich. In diesem Falle - so gehe ich davon aus - setzen wir uns mit unserem Gastgeber in Verbindung um das herauszufinden. Wir wollen ja weder „underdressed“ noch „overdressed“ erscheinen. Und der Gastgeber wiederum merkt, dass die Einladung uns nicht egal ist. Kleidung hat immer etwas mit „Respekt“ vor dem anderen zu tun.
Mit dem Äußeren wollen wir „wirken“, und dazu gehört die „richtige“ Auswahl der Kleidung, die den guten 1. Eindruck verstärkt. Es gibt viele Kleidungsvermerke, einige wichtige Vermerke werden hier nun einmal herausgegriffen:
„Business“ ist nicht gleich „Business“. Bei dem Dress Code „Business“ ist nicht die Kleidung gemeint, die wir bei der Verübung unserer täglichen Arbeit anhaben. Die Business-Kleidung ist je nach Beruf unterschiedlich. So zieht der Handwerker während Ausübung seines Berufes beispielsweise einen sauberen ordentlichen „Blaumann“ an. Aber eben dieser Handwerker wird im Anzug und mit Krawatte bei einer Veranstaltung erscheinen, zu der er eine Einladung mit dem Vermerk „Business“ erhalten hat.
Dress Code „Business“: Anzug mit Krawatte beim Herrn. Bei der Dame Hosenanzug oder Kostüm.
Dress Code „Casual“: Meint hier ein lockeres und legeres Outfit. Das kann eine Jeans mit T-Shirt oder Pulli sein. Es kann auch eine Stoffhose mit Pulli, Hemd oder Bluse sein.
Dress Code „Smart Casual“: Hier ist ein Blazer oder ein Jacket „im Spiel“ Z. B.: Jeans mit Hemd und Jacket / Blazer, beim Herrn keine Krawatte. Statt Jeans geht natürlich auch eine Stoffhose. In den USA setzt „smart casual“ eine Stoffhose voraus.
Dress Code „Come as you are“: Der Vermerk geht in Richtung “Smart Casual”. Wer direkt vom Büro aus zur Veranstaltung kommt, würde als Herr lediglich die “Krawatte” abnehmen. Jeans werden vermieden. Als Frau können Sie mit ihrer Business Kleidung nach dem Büro oder mit einer Stoffhose und Pulli, oder Twin Set erscheinen. „Komme so wie Du bist - aber nicht in Jeans“.
Dress Code „Festliche Kleidung“: Zumeist ein dunkler Anzug mit Krawatte beim Herrn. Die Dame kann Hosenanzug oder ein Kleid anziehen. Das Kleid ist hier mindestens knielang, kann aber auch lang sein. Da dieser Kleidervermerk „dehnbar“ ist, ist es empfehlenswert, beim Gastgeber kurz nachzufragen.
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und ein „gutes Händchen“ bei Ihrer Kleiderauswahl
Herzlichst
Ihre Karin Schleines
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