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“Bildung kommt von Bildschirm und nicht von Buch, sonst hieße es ja Buchung.” Dieter Hildebrandt - deutscher Kabarettist

Genial präsentieren - ein Wunschtraum?

Welcher Trainer, Coach oder Berater träumt nicht davon eine unvergessliche Präsentation beim Publikum abzuliefern?

Auf dem Blog von Robert Basic fand ich einen solchen Hinweis: Er verlinkt auf eine Präsentation die von Dick Hardt auf der OSCON Konferenz (Open Source) gehalten wurde. Dick Hardt ist Inhaber von Sxip Identity und wurde auf der Konferenz mit den Worten angekündigt: ” … eine Präsentation, die Sie so schnell nicht vergssen werden.”

Nach dem Anschauen der Folien muss ich sagen - genial gemacht. Ein gutes Beispiel für Trainer!

Lutz Lochner
Seminarportal.de

5 Kommentare zu “Genial präsentieren - ein Wunschtraum?”

  1. Andreas Gruss

    Die Identity Performance von Dick Hardt war zwar verbal gekonnt gargelegt, aber viel zu überladen. Der Ablauf der Folien erfolgte zu schnell und vermittelte Unruhe. Unwesentliches hat nichts in einer Präsentation zu suchen. Weniger ist oft mehr. Beim zweifelhaften Genuss mehrerer solcher Events wird man selbst nur ganz zappelig. Amüsant zu sehen, aber keineswegs zur Nachahmung 1:1 empfohlen.
    Andreas Gruss
    www.afp-bildung.de

  2. Lutz Lochner

    Hallo Herr Gruss,

    ich kann Ihnen zwar nur zustimmen, aber zur 1:1 Nachahmung war auch keiner aufgerufen. Begeistert hat mich der Vortrag - aus didaktischer - Sicht dabei sehr.

    Er hat mir eine Reihe von guten Anregungen gegeben!

    Lutz Lochner
    Seminarportal.de

  3. Robert Basic

    ich denke eher, daß der trocken-humorige Style von Dick Hardt eh kaum ein deutschsprachiger Referent hinbekommt, also was soll man sich Gedanken machen, denn dann doch lieber beim Ablesen der Folien bleiben (was sich eh niemand merken wird). Das ist eine leicht exaltierte Meinung zur Aussage “Der Ablauf der Folien erfolgte zu schnell und vermittelte Unruhe. Unwesentliches hat nichts in einer Präsentation zu suchen. Weniger ist oft mehr.” Dick hat 1.500 Folien verwendet btw. Und ich habe immer noch - nach 2-3 Wochen - die Inhalte vor meinem geistigen Auge. Der Vater dieses zunehmend populären Vortragsstils - nein, nicht das, was Dick draus gemacht hat, das ist einmalig - ist natürlich ein amerikanischer Professor namens Lawrence Lessig. Die Folien werden dazu verwendet, das Gesprochene mit Einblendungen assoziativ zu verknüpfen. Man stelle sich das wie einen Fernsehspot vor.

    Frage: Wo würde dieser Vortragsstil - wie gesagt, nicht die Perfomance von Dick zu Grunde legen-, den Redner parallel mit eingeblendeten Stichwörtern/Bildern/Piktogrammen etc.. idealerweise passen und wo nicht?

  4. Robert Basic

    vergessen: Ein Link zu einem Vortrag von Lessig in Karlsruhe
    mms://www.iw.uni-karlsruhe.de/IWSTREAM/lessig.wmv
    man merkt hier, daß die Performance des Professors eher schlecht ist (Stimme ist zu monton) und die Folien eigentlich nicht dazu passen, zumal der Professor auch ein schlechtes Timing hat, auf die Keytopics einzugehen.

  5. Olli

    Ich habe beide Präsentationen via Download gesehen, sowohl von Lawrence Lessig als auch von Dick Hardt.
    Sehr amüsant und interessant fand ich die Präsentation von Dick Hardt.
    Kurzweilig und von einem trockenem Humor war diese gekennzeichnet.

    Für Motivationsvorträge kann man diesen Stil auch “eindeutschen”, ich bezweifel aber, dass dieser hier so gut ankommt und auch so verstanden wird.
    Dieser Stil sollte nicht mit zuviel Zahlenwerk und Diagrammen überfrachtet werden und wenn, dann nicht über eine halbe Stunde. Sondern 15 bis 20 Minuten.

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